FÜR NEUE MUSIK ZÜRICH
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29.05.2011  15:00  St. Gallen, Kesselhaus Josephsohn

Hommage à Josephsohn (2008/11)


Eine Klanginstallation für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und 2 Percussionisten
Konzept/Komposition Hans-Peter Frehner

ensemble für neue musik zürich
Hans-Peter Frehner /Flöte, Manfred Spitaler/Klarinette, Viktor Müller/Klavier,
Lorenz Haas/Schlagzeug, Urs Bumbacher/Violine, Nicola Romanò/Violoncello,

www.kesselhaus-josephsohn.ch


Hans-Peter Frehner ist Flötist, Komponist und künstlerischer Leiter des ensemble für neue musik zürich. Seit anfangs 1980 mit dem Bildhauer Hans Josephsohn persönlich bekannt, besuchte er 1992 die Eröffnung des von Peter Märkli gebauten Josephsohn-Museums «La Congiunta» in Giornico im Tessin. Seither liess Hans-Peter Frehner die Idee nicht mehr los, eine Musik zu den Skulpturen und Reliefs von Josephsohn zu schreiben:
«In deren Umsetzung hätte ich immer gerne auf diesen Bronzen spielen wollen – da dies ein Sakrileg ist und ‹Berührungen› der Figuren auf diese Art nicht in Frage kommen, lag es nahe, für meine Klangkonstruktion ausschliesslich Instrumente aus demselben Material wie die Figuren zu verwenden: Röhrenglocken, Crotales, Becken, Gongs ...».
In seiner Komposition zu Ehren von Josephsohns Werk sind 63 verschieden lange Klanggruppen entstanden, die fliessend ineinander greifen. Diese Klangfiguren sind aber nicht einzelnen Skulpturen zuzuordnen – vielmehr findet die Ähnlichkeit zwischen den je einzigartigen Skulpturen von Josephsohn in der Klangkomposition von Hans-Peter Frehner eine Analogie in der Ähnlichkeit zwischen den einzelnen Klangfiguren. Die Komposition ist für einen halligen Raum konzipiert, wie im Museum «La Congiunta» oder im Kesselhaus Josephsohn, wo sie am 29. Mai in räumlicher Höhe umgesetzt wird. Das Publikum wird sich zwischen den Figuren bewegen können und so die Komposition zusammen mit den Skulpturen als eine Einheit wahrnehmen.
"In meiner Musik zu Ehren des Werks von Josephsohn sind so 63 verschieden lange Klanggruppen entstanden, die fliessend ineinander greifen, aber nicht einzelnen Skulpturen zuzuordnen sein sollen – vermeintlich gleich oder ähnlich und doch unterschiedlich."


Presse:

St. Galler Tagblatt Online, 31.5.2011


Bilder:

thumb Josephsohn 22kb

20. Januar 2013
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