FÜR NEUE MUSIK ZÜRICH
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21.01.2017  20:00  Zofingen, Palass
22.01.2017  17:00  Schaffhausen, Haberhaus



Bachelor-Diplom in Komposition

Ombres de l’invisible
für Sopran und Kammerensemble UA
von Lukas Stamm


ensemble für neue musik zürich
Hans-Peter Frehner   Flöte
Martin Sonderegger   Klarinette
Viktor Müller        Klavier
Sebastian Hoffmann   Schlagzeug
Urs Bumbacher        Violine
Nicola Romanò        Violoncello

Catriona Bühler      Sopran
Jürg Henneberger     Leitung


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Infos:




Lukas Stamm wurde 1994 in Zürich geboren und wuchs in Schaffhausen auf. Während seiner gesamten Schulzeit begleitete ihn das Interesse an der Musik, insbesondere an Improvisation und Komposition, und führte seinen Weg nach der Matura ans Konservatorium Winterthur, wo er ein Vorstudium in Komposition und Musiktheorie (bei Burkhard Kinzler) und Klavier (bei Tamriko Kordzaia) absolvierte. Zusätzlich dazu belegte er Unterricht in Orchester- und Chorleitung.
2013 erhielt er beim Kompositionswettbewerb der camerata Zürich den 2. Preis für sein Werk Intermezzo für Streichorchester und im folgenden Jahr wurde er mit dem Schaffhauser Contempo-Förderpreis ausgezeichnet.
Von 2013 bis 2015 studierte Lukas Stamm Komposition bei Jörg Widmann und Brice Pauset an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau. Seit Herbstsemester 2015 studiert er Komposition bei Dieter Ammann und Klavier bei Florian Hoelscher an der Hochschule Luzern. Wichtige Impulse für sein musikalisches Schaffen erhielt er unter anderem von Peter Eötvös, Enno Poppe und Manfred Schreier.

Ombres de l’invisible
Zwischen Schriftzeichen und Ornament, zwischen Sprache und Bildhaftigkeit changieren die rätselhaften Eintragungen in den Cahiers von Constance Schwartzlin-Berberat (1845-1911). Entstanden in der psychiatrischen Anstalt Waldau bei Bern berichten sie von Einsamkeit, Unverständnis und Trauer, aber auch von Hoffnung und Zuversicht.
In ihrer Expressivität und Musikalität bilden diese Texte die Grundlage des neuen Werkes Ombres de l’invisible für Sopran und Ensemble. Sieben Textfragmente habe ich ausgewählt, die sich insbesondere mit dem Unsag- und dem Unsichtbaren beschäftigen. Sie formieren sich zu einem Zyklus, in dem ich mich kompositorisch mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Sprache und Stimme auseinandersetze, das Verhältnis von Wort(bedeutung) und Klang hinterfrage.
5. März 2024
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