FÜR NEUE MUSIK ZÜRICH
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11.06.2019  21:00  Zürich, Kunstraum Walcheturm
12.06.2019  21:00  "
13.06.2019  21:00  Luzern, Neubad
14.06.2019  20:00  Chur, Postremise
15.06.2019  20:00  Fribourg, Centre Le Phénix



«DIE NACHT DER BLAUEN BÜFFEL» VON DOMINIQUE GIROD UA

Komposition nach dem Gedichtzyklus „Piranda“
des siebenbürgischen Lyrikers Georg Scherg (1917-2002)
sowie Volksmusik aus Rumänien.

Eine Koproduktion von
ensemble für neue musik zürich
Ensemble Grünes Blatt
Vokalensemble Zürich

Piranda Ensemble

Irina Ungureanu    Sopran
Urs Weibel         Altus
Daniel Bentz       Tenor
Chasper Curo Mani  Bariton
Tiago Mota         Bass

Hanspeter Frehner  Flöte
Manfred Spitaler   Klarinette
Matthias Spillmann Trompete
Sebastian Hofmann  Schlagzeug
Urs Vögeli         E-Gitarre
Raphael Loher      Klavier
Daniela Müller     Violine
Nicola Romano      Violoncello
Dominique Girod    Kontrabass

Peter Siegwart     Leitung

Michael Eigenmann  Lichtkonzept

Die drei Ensembles planen zusammen mit der rumänischen Sängerin Irina Ungureanu ein abendfüllendes Programm mit Gedichten aus dem Zyklus «Piranda» des siebenbürgischen Lyrikers Georg Scherg: Die Vertonungen der Gedichte durch den Zürcher Komponisten Dominique Girod für Sopran, vier Männerstimmen und 2 Instrumentalensembles werden verwoben mit Improvisationen, Bearbeitungen sächsischer Volksmusik aus Siebenbürgen, ebenso mit Volksmusik und mit alten monodischen Gesängen aus Rumänien.

Sich selber überrollende Rhythmen und Sprachkaskaden von greller Buntheit wechseln sich in Georg Schergs Gedichten mit Bildern von hypnotischer Tiefe ab, die aus Träumen entsprungen zu sein scheinen.
Die Herausforderung beim Vertonen dieser „Lieder“ besteht darin, die in ihnen bereits vorhandene musikalische Substanz nicht zu zerstören, sondern heraus zu schälen und zu Geltung zu bringen.
Die Kombination der drei Ensembles eröffnet ein Forschungsfeld und zugleich einen verlockenden Fantasieraum an der Schnittstelle zwischen Komposition, Interpretation und Improvisation.
Rumänische Volkslieder beschäftigen «Grünes Blatt» und die in Bukarest geborene Sängerin Irina Ungureanu seit Jahren. Im Umgang mit diesem archaischen Volksgut werden verschiedene kammermusikalische Situationen ausgelotet, Extreme gesucht, einander gegenüber gestellt und wieder vereint. Das Elementare und Schlichte mit dem Ausgefeilten, das kompositorisch Festgelegte mit dem Freien, das Heftige und Raue mit dem Zarten, das Traditionelle mit dem Neuen. Schergs Lyrik, die zwischen purer Lust an improvisatorischer Bewegungsenergie und sorgfältig komponierter Klangkunst pendelt, findet auch in der Musik ihre Entsprechung.
Dominique Girod
Durch die unterschiedlichen musikalischen Herkünfte der Beteiligten erhält dieses Projekt eine besondere Farbigkeit. Die Nacht der blauen Büffel mäandert von rumänischer Volksmusik zu neuer Musik, von Rock zu Jazz und freier Improvisation, ohne sich jedoch in einem modischen Crossover-Amalgam aufzulösen.
Das Lichtkonzept des Luzerner Lichtdesigners Michael Eigenmann läuft darauf hinaus, der wilden, mitunter Verwirrnis auslösenden Textebene eine Ruhe und langsame Kontinuität gegenüberzustellen.

Dieses Projekt verspricht ein musikalisches Zusammentreffen der ganz aussergewöhnlichen Art zu werden.












«DIE NACHT DER BLAUEN BÜFFEL» VON DOMINIQUE GIROD UA

Komposition nach dem Gedichtzyklus „Piranda“
des siebenbürgischen Lyrikers Georg Scherg (1917-2002)
sowie Volksmusik aus Rumänien.

Eine Koproduktion von
ensemble für neue musik zürich
Ensemble Grünes Blatt
Vokalensemble Zürich

Piranda Ensemble

Irina Ungureanu    Sopran
Urs Weibel         Altus
Daniel Bentz       Tenor
Chasper Curo Mani  Bariton
Tiago Mota         Bass

Hanspeter Frehner  Flöte
Manfred Spitaler   Klarinette
Matthias Spillmann Trompete
Sebastian Hofmann  Schlagzeug
Urs Vögeli         E-Gitarre
Raphael Loher      Klavier
Daniela Müller     Violine
Nicola Romano      Violoncello
Dominique Girod    Kontrabass

Peter Siegwart     Leitung

Michael Eigenmann  Lichtkonzept

Die drei Ensembles planen zusammen mit der rumänischen Sängerin Irina Ungureanu ein abendfüllendes Programm mit Gedichten aus dem Zyklus «Piranda» des siebenbürgischen Lyrikers Georg Scherg: Die Vertonungen der Gedichte durch den Zürcher Komponisten Dominique Girod für Sopran, vier Männerstimmen und 2 Instrumentalensembles werden verwoben mit Improvisationen, Bearbeitungen sächsischer Volksmusik aus Siebenbürgen, ebenso mit Volksmusik und mit alten monodischen Gesängen aus Rumänien.

Sich selber überrollende Rhythmen und Sprachkaskaden von greller Buntheit wechseln sich in Georg Schergs Gedichten mit Bildern von hypnotischer Tiefe ab, die aus Träumen entsprungen zu sein scheinen.
Die Herausforderung beim Vertonen dieser „Lieder“ besteht darin, die in ihnen bereits vorhandene musikalische Substanz nicht zu zerstören, sondern heraus zu schälen und zu Geltung zu bringen.
Die Kombination der drei Ensembles eröffnet ein Forschungsfeld und zugleich einen verlockenden Fantasieraum an der Schnittstelle zwischen Komposition, Interpretation und Improvisation.
Rumänische Volkslieder beschäftigen «Grünes Blatt» und die in Bukarest geborene Sängerin Irina Ungureanu seit Jahren. Im Umgang mit diesem archaischen Volksgut werden verschiedene kammermusikalische Situationen ausgelotet, Extreme gesucht, einander gegenüber gestellt und wieder vereint. Das Elementare und Schlichte mit dem Ausgefeilten, das kompositorisch Festgelegte mit dem Freien, das Heftige und Raue mit dem Zarten, das Traditionelle mit dem Neuen. Schergs Lyrik, die zwischen purer Lust an improvisatorischer Bewegungsenergie und sorgfältig komponierter Klangkunst pendelt, findet auch in der Musik ihre Entsprechung.
Dominique Girod
Durch die unterschiedlichen musikalischen Herkünfte der Beteiligten erhält dieses Projekt eine besondere Farbigkeit. Die Nacht der blauen Büffel mäandert von rumänischer Volksmusik zu neuer Musik, von Rock zu Jazz und freier Improvisation, ohne sich jedoch in einem modischen Crossover-Amalgam aufzulösen.
Das Lichtkonzept des Luzerner Lichtdesigners Michael Eigenmann läuft darauf hinaus, der wilden, mitunter Verwirrnis auslösenden Textebene eine Ruhe und langsame Kontinuität gegenüberzustellen.

Dieses Projekt verspricht ein musikalisches Zusammentreffen der ganz aussergewöhnlichen Art zu werden.









4. Juni 2019
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T +41 (0)44 383 81 81, M +41 (0)79 207 55 92
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