FÜR NEUE MUSIK ZÜRICH
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ARCHIV

20.09.2005         Mels, altes Kino
22.09.2005  21:00  Zürich, Moods
24.09.2005         Basel, DAS SCHIFF

Orchestrated Moduls
New Chamber Funk II
für Kammer-Ensemble, Piano, Sampler, Ebass, Drums & Percussion

RONIN:
Nik Bärtsch: piano, composition
Sha: bassclarinet, contrabassclarinet
Andi Pupato: percussion
Kaspar Rast: drums
Björn Meyer: ebass

Gioia Scanzi: lightdesign

ENSEMBLE FÜR NEUE MUSIK ZÜRICH:
Hans-Peter Frehner: flute, bassflute
Hansruedi Bissegger: bassclarinet
Viktor Müller: sampler
Urs Bumbacher: violin
Lorenz Haas marimba, percussion
Nicola Romanò: cello

PROJEKT:
Nik Bärtschs RONIN geht für das Projekt OCHESTRATED MODULS eine Zusammenarbeit mit dem ENSEMBLE FÜR NEUE MUSIK ZÜRICH ein, um der RITUAL GROOVE MUSIC neue Klangmöglichkeiten durch die Instrumentation zu eröffnen: Räume der Imagination, des Klangs, der rhythmischen Überraschung. Verschiedene Stücke (MODULE), die RONIN sonst alleine spielt, sind für das Kammer-ensemble adaptiert und neu zusammengesetzt worden. So entsteht ein neues Stück, das zwischen erdigen Rhythmen und subtil poetischen Soundfeldern pendelt und sparsam akustische mit elektronischen Instrumenten paart. Begleitet wird die Musik durch ein Lichtdesign von Gioa Scanzi.
Die Zusammenarbeit des EfNMZ mit Nik Bärtsch ist eine Fortsetzung früherer Projekte (u.a. air à l`en verre) und das nächste abendfüllende Chamber-Funk-Projekt Bärtschs nach "MODUL RITUAL" (UA November 2004 zusammen mit dem ARTE QUARTETT.


PROJEKT:

Nik Bärtschs RONIN geht für das Projekt OCHESTRATED MODULS eine Zusammenarbeit mit dem ENSEMBLE FÜR NEUE MUSIK ZÜRICH ein, um der RITUAL GROOVE MUSIC neue Klangmöglichkeiten durch die Instrumentation zu eröffnen: Räume der Imagination, des Klangs, der rhythmischen Überraschung. Verschiedene Stücke (MODULE), die RONIN sonst alleine spielt, sind für das Kammerensemble adaptiert und neu zusammengesetzt worden. So entsteht ein neues Stück, das zwischen erdigen Rhythmen und subtil poetischen Soundfeldern pendelt und sparsam akustische mit elektronischen Instrumenten paart. Begleitet wird die Musik durch ein Lichtdesign von Gioa Scanzi.
Die Zusammenarbeit des EfNMZ mit Nik Bärtsch ist eine Fortsetzung früherer Projekte (u.a. air à l`en verre) und das nächste abendfüllende Chamber-Funk-Projekt Bärtschs nach "MODUL RITUAL" (UA November 2004 zusammen mit dem ARTE QUARTETT.


Module - zu meiner musikalischen Konzeption

Ein Modul ist ein komponierter musikalischer Baustein. Er kann ein einfaches zweitaktiges Pattern (z.B. Modul 8) oder grössere Einheiten umfassen: z.B. ein ganzes Verzahnungsmuster (z.B. Modul 14) oder mehrtaktige rhythmische und/oder harmonische Überlagerungen und Zyklen (z.B. Modul 32). Module können auch übereinander gelagert und kombiniert werden (z.B. Modul 38_17). Sie sind oft variabel in Besetzung und Form. Formen ergeben sich aus Repetition, Metrenüberlagerungen und „drehenden“ Zyklen – allenfalls aus freierem Umgang mit den Patterns bzw. Modulbestandteilen (modulare Elemente innerhalb von Modulen) und mit der Instrumentation. Ein Modul kann mit „klassisch“ streng interpretierenden Interpretengruppen gespielt werden (z.B. "Modul Ritual", (Modul 23) für Saxophonquartett, Drums, Perkussion, Piano und Rhodes) oder mit einer Band, die den freieren, improvisierenden oder variierenden Umgang mit komponiertem Material gewohnt ist (z.B. die Band RONIN). Dabei steht aber immer die komponierte Verzahnung im Mittelpunkt. Einzelne Formteile können in ihrer Länge variieren bzw. modular gestaltet werden. Der folgende Formteil wird dann durch einen Cue (Zeichen) angezeigt – meist durch eine hohe, klar hörbare Glocke o. ä.
Bei grösseren Konzerten und musikalischen Ritualen, die bis zu 36 Stunden dauern können (z.B. bei „MU BLUE“, 2002, mit der akustischen Gruppe MOBILE), wechseln sich meist klar komponierte Teile und formal freiere bzw. modulare Teile ab. Dabei bewegen sich die Musiker auch in den freien Teilen relativ nahe am komponierten Material bzw. jeweiligen Modul.
Module sind also klar auskomponierte musikalische Bausteine, die je nach Kompetenz der aktuellen Interpreten belebt werden können.


Nik Bärtsch, April 2002
20. Januar 2013
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T +41 (0)44 383 81 81, M +41 (0)79 207 55 92
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